Katja's bunte Knete


CSD Düsseldorf 2016
30. Mai 2016, 09:59
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Japantag 2016
22. Mai 2016, 11:55
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Frühlingstour
11. April 2016, 19:16
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Zeeland und Antwerpen
17. März 2016, 16:33
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In eigener Sache….
18. Februar 2016, 17:01
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Der letzte Eintrag ist von August.. Gesundheitliche Probleme, Absurdistan und ne alte, kranke Katze nahmen mich total in Beschlag.In einem halben Jahr ist sehr viel passiert.

Die Gesundheit kommt Stück für Stück zurück, Absurdistan wird einen Abgesang vorm Kadi finden, ich lebe im schönen Bundesdorf an der Düssel und die alte Katze ist ne Diva, die ihre Frauschaft im Griff hat ;).

Ich hoffe, dass ich bald wieder die Zeit und vor allen Dingen die Ruhe finde, mich meinen Interessen zu widmen.

Dem Schreiben, dem Wandern, dem Fotografieren, seit neuestem dem Nähen und dem Sport.

Ich war nie wirklich weg, war immer noch da, nur sehr still und bei mir

 

 



How i lose my flat Oder Wie einfach es ist, seine Wohnung zu verlieren
9. August 2015, 12:08
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Eine Geschichte aus Absurdistan….

Am 21.07 kam ich aus einem einwöchigen Urlaub wieder und entdecke in meinem Wohnungsflur über der Fußleiste Wasserränder. Ich entfernte die Fußleiste und fand darunter Schimmel, die Leiste war aufgequollen.

Da es schon spät war, informierte ich erst am nächsten Tag meine Vermieter, die mit im Haus wohnen. Der Vermieter schaute es sich an, war ratlos, vermutete Leck am meiner Spülmaschine in der angrenzenden Küche. Ich fragte, wie geht es weiter geht, dass wußte er auch nicht so genau.

Ich entfernte die Küchenblende und fand einen noch größeren Wasserschaden und Schimmelbefall in der rechten unteren Ecke am Mauerwerk meiner Küche. Zur Information für den geneigten Leser, .mein Spülbecken und die Spülmaschine stehen links, darunter war es staubtrocken. Ich baute abends mit Hilfe meiner Partnerin den rechten Küchenschrank aus. Der Schimmel hatte bereits den Schrank befallen, eine Kante war aufgequollen und man konnte erkennen, dass der Schaden ca. Kniehoch war. Beide Wände (Küche wie Flur)sind innen liegende Wände.

Am 23.07 schlug mir brüllend warme Luft entgegen, als ich meine Wohnungstür öffnete. Ursache war ein mir unbekannter kleiner Heizlüfter, der munter vor sich hin blies. Dem Design nach zu schließen, war er mindestens 30 Jahre alt. Ich rief meine Vermieter an und fragte, was das zu bedeuten hätte, ich doch gerne eine Ursachenerforschung und sachgemäße Behebung vom Wasserschaden hätte.

Des Weiteren wünschte ich eine Erfassung des Stromverbrauches, um die Kosten abrechnen zu können und Unterlassung dieser unsachgemäßen Trocknung

Am 24.07 sichtete morgens die erste Installationsfirma den Schaden und vermutet die Quelle im Fallrohr des Flachdachsbungalows, welches durch das Haus durch innen liegend das Regenwasser vom Dach abführt in die Kanalisation. Dieses Fallrohr ist zugänglich auf der anderen Seite der Wand im Kellerbereich, links und rechts durch Mauerwerk eingefasst, mit Holzpanelle verblendet und zusätzlich schwer zu erreichen, da eine Betontreppe davorgesetzt nach oben in den Wohnbereich der Vermieter führt. Die Installationsfirma stellte fest, dass ein Stein auf der Seite nass war, ansonsten konnte man nichts erkennen auf Grund der beschriebenen Gegebenheiten.

Es wurde besprochen, wie weiter vorzugehen sein. Evtl. Kamera durchs Fallrohr, um den Schaden zu sichten, Öffnen der Wand auf meiner Seite, Fallrohr flicken, Wände trocknen, Schimmel beheben. Meinem Vermieter war schleierhaft, warum der Wasserschaden so war, wie er nun mal war… ich verwies auf die Versicherungen, entweder Gebäudeversicherung oder meine Haftpflicht, sollte der Schaden tatsächlich von mir verursacht worden sein. Also eigentlich alles kein Problem, abgesehen vom Dreck und sonstigen Unannehmlichkeiten.

Am Nachmittag informierte mich die Vermieterin darüber, dass die Wohngebäudeversicherung die Kostenübernahme ablehnen würde, da Schäden durch Regenwasser nicht versichert wären. Desweiteren hätten sie kein Vertrauen zur ersten Firma, weswegen sie einen zweiten Fachmann konsultiert hatten. Dieser war auch schon vor Ort, besichtigte den Schaden und äußerte die gleiche Vermutung.

Zwischen dem 24 und 25.07., seit dem ich den Schimmel entdeckte hatte, nächtigte ich dort nicht mehr, mussten meine Vermieter meine Wohnung betreten haben. In der Küche war die Tapete entfernt worden. Ziemlich erbost über den erneuten, nicht genehmigten Zutritt in meine Wohnung rief ich meine Vermieter an, ob das jetzt üblich war. In der Vergangenheit war ich immer informiert worden, wenn sie zum Betreten des Technikraumes, der hinter meiner Abstellkammer liegt, meine Wohnung betraten. Ich hatte den Eindruck, dass wieder ungenehmigt getrocknet worden war, was ich auch äußerte. Dieser Vorwurf empörte die Vermieterin aufs Äußerste. Sie entschuldigte sich für das Betreten, es wäre ja ein Notfall…beschwerte sich über die entstehenden Kosten von 40,00€ am Tag für ein Trocknungsgerät usw. Nachdem sie ihr Mittagessen erledigt hatte, kam sie wutentbrannt runter, beschwerte sich über das Mangelnde Vertrauen usw. Mittlerweile hatte ich festgestellt, dass ich mich beim Ablesen vertan hatte und keine weitere Trocknung ohne mein Wissen stattgefunden hatte und ich entschuldigte mich für diesen Vorwurf. Wies darauf hin, dass ich ein Anrecht auf Behebung des Schadens hätte. Meine Partnerin versuchte vergeblich zu vermitteln, dass das kein Lüftungsschaden sein konnte.

Am 27.07. wurde laut Aussage der Vermieter mit einer Kamera das Fallrohr gesichtet, es wurde kein Schaden entdeckt. Ich hatte einen kostenfreien Bautrockner besorgt und informierte meinen „Vertragspartner“ darüber, dass ab heute ohne Leihkosten getrocknet werden kann. Die Vermieterin sagte mir mündlich die Kostenübernahme der Stromkosten zu. Mein Kollege, auch ein Gas/Wasserinstallateur sichtete den Schaden und mit Erlaubnis der Vermieter das vermutete Corpus Delicti. Er bemerkte, dass bei dem Material des Fallrohres ein Haarriss mit einer Kamera nicht zu sehen ist, diese Information leitete ich weiter. Ich sollte als Beweismittel eine Cd mit der Kameraaufnahme bekommen….

Am 29.07. hatte ich die bodenlose Frechheit begangen, nachzufragen, was denn die private Haftpflichtversicherung wg. der Schadensübernahme an meiner Küche sagt. Ich wurde gefragt, ob ich jetzt jeden Tag anrufen wollte, man hätte die Nerven nicht dafür und die Versicherung hätte eine Übernahme abgelehnt, da nicht bewiesen war, wer den Schaden verursacht hatte. Man bot mir, zu kündigen. Ich hakte nach, ob das mit Verzicht auf Kündigungszeiten gemeint war, das wurde bejaht.

Am 30.07. bekamen die Vermieter die schriftliche Information, mich bei dringenden Dingen über mein Mobilgerät zu informieren, ansonsten meine private Festnetznummer und den Anrufbeantworter zu nutzen.

Am 31.07. wurde ich auf der Arbeit kontaktiert. Meine Vermieter sind bis zum 04.08 verreist, um sich vom Stress von drei Beerdigungen zu erholen und seinen Geburtstag zu feiern. Ich teste an diesem Tag meine Spülmaschine, lege dafür alles mit Küchenpapier aus, unter der Küchenzeile ist kein unerlaubter Wasseraustritt zu vermelden.

In den Trocknungstagen entleere ich regelmäßig das Trocknungsgerät und zeichne Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit und Wassermenge auf.

Am 05.08 betritt mein Vermieter meine Wohnung und prüft mit Handauflegen den Feuchtigkeitsgrad der Wand. Als Bauingenieur ist das eine wissenschaftlich anerkannte Methode, den Schaden zu messen und zu beheben. Gleichzeitig werde ich gefragt, wann ich ausziehe und dass ich das Trocknen beenden soll, es wäre ja trocken, würde nichts bringen, man müsste den nächsten Regen abwarten.

Als ich zu erkennen gebe, dass ich nicht in 6 Wochen ausziehen möchte, sondern eine Beseitigung des Schadens erwarte, werde ich über die Rechte eines Großgrundbesitzers und Landesfürsten in Kenntnisgesetzt und dass ich Unwürdige keinerlei Rechte, nicht mal die einen fristgerechten Kündigung habe. Ich wage zu widersprechen und verweise auf die Rechte eines Mieters.

Am 07.08., ich halte die Abschrift vom Mieterschutz an meinen Fürsten, äh, Vermieter in den Händen, begehrt dieser Einlass. Ich erhalte schriftlich meine fristlose Kündigung und gleichzeitig fristgerechte Kündigung zum 31.11., mündlich noch mal deren Unverständnis, wie ich mich verhalte und die Forderung einer Unterschrift.

Ich unterzeichne mit „ Zur Kenntnis genommen und nicht akzeptiert.

To be continue

Anmerkung der Redaktion. Diese Geschichte ist nicht erfunden

Leider ist laut Auskunft einer Rechtsanwältin, Fachrichtung Mietrecht, es tatsächlich möglich, bei der besonderen Konstellation Mietswohnung/ Einliegerwohnung in einem Zwei-Familienhaus mit Drei-Monatsfrist zu kündigen.

Also Augen auf beim Mieten und Mietvertrag…



Birgeler Urwald
8. August 2015, 21:06
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